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Dental Service Plan: Ihr Partner für Problembehebung und Erfolg in der digitalen Zahntechnik

 

MCTech Dental Lab in Billings (Montana, USA) ist ein Familienbetrieb und Dentallabor, das sich seit mehr als 25 Jahren auf Keramik für ästhetische sowie komplexe Zahnersatzfälle (einschließlich Gesamtrehabilitationen) konzentriert. Die Mitarbeiter verfügen über umfassende Erfahrung im Bereich Zahnmedizin und nutzen Fräsmaschinen als Teil ihres Arbeitsablaufs. Vor Kurzem haben sie ihre Produktion um 3D-Druck erweitert, um aktuelle Neuerungen in der digitalen Zahntechnik nutzen zu können.

Beim Erlernen neuer Schritte eines Arbeitsablaufs gehört es zu den Grundlagen, geschult zu werden und Expertenrat zur Hand zu haben, falls Probleme auftreten. MCTech entschied sich zum Kauf eines Dental Service Plan (DSP) zusammen mit dem neuen Drucker Form 3B, um dies zu gewährleisten. Der Dental Service Plan bietet ein eigenes Team speziell im Support für Zahnmediziner geschulter Mitarbeiter. Dieser Support umfasst eine personalisierte Einführung, proaktive Kontaktaufnahme sowie schnellen Telefon- und E-Mail-Support.

Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie das Dentallabor MCTech Dental Lab mithilfe des DSP-Teams Probleme mit der Einheitlichkeit gelöst hat und auf den neusten Stand des digitalen Arbeitsablaufs gekommen ist, und wie so konsistente und präzise Modellherstellung auf dem Niveau der Fräsmaschine im Wert von 60 000 USD möglich wurde.

Übernahme des digitalen Arbeitsablaufs mithilfe des DSP-Teams

Der digitale Arbeitsablauf mit 3D-Druck bietet im Vergleich zu konventionellen Verfahren mehrere Vorteile und unterscheidet sich in mehrfacher Hinsicht von diesen. Wichtig sind ein Grundverständnis der Technologie und wie man damit gute Ergebnisse erzielt, das Erkennen wichtiger Chancen und ein Team, das das nötige Wissen um die Materialien und Technologie vermitteln kann.

Bei einem ausgelasteten Labor mit hohem Produktionsvolumen sind einheitliche, optimale Ergebnisse essenziell, um hochwertige Teile zu liefern.

„Ich bin kein leichter Kunde“, so Ryan McKee, Labormanager und Marketer bei MCTech. „Ich verlange Unternehmen, mit denen ich zusammenarbeite, viel ab und habe hohe Ansprüche. Unser kleines Labor setzt sich die Messlatte sehr hoch, weil 25 Jahre lang allein unser guter Ruf den Fortbestand gesichert hat. Als ich meinen Form 3B bekommen habe, habe ich dem Team von Formlabs Dental eine Aufgabe gestellt: Mich dabei zu unterstützen, durchgehend hochpräzise Drucke zu erzielen, an die wir unseren Zahnersatz anpassen können. Das Team hat mir geholfen, schneller zu lernen und mir das nötige Fachwissen anzueignen. Ich hatte noch nicht einmal angenommen, dass 3D-Druck ganz ohne Modellherstellung erzielte Ergebnisse schlagen würde. Ich hatte zwar viele Studien und Artikel gelesen, musste mich aber selbst überzeugen.“

Formlabs Dental führt umfassende interne Tests und Validierungen durch, um zu gewährleisten, dass Nutzer das erwartete Ergebnis erzielen. Als McKee und sein Team bei der Einrichtung eines neuen Produktionsablaufs für den 3D-Druck von Modellen auf Probleme mit der Einheitlichkeit stießen, stand das DSP-Team sofort bereit, um ihnen mit Lösungen zu helfen.

Das DSP-Team gab den Fall MCTech an unser Testteam weiter. Dort wurden mehrere Testdrucke mit den Dateien von MCTech gedruckt, um Probleme zu beheben und die richtigen Einstellungen für den gesamten Arbeitsablauf zu finden, vom digitalen Design über den Druck bis hin zur Nachbearbeitung. Das Team gab zusätzlich einen neuen, umfassenden Leitfaden für Zahnersatzmodelle weiter.

„Wir haben eine Menge Kommunikation mit Ihrem Unternehmen, stundenlange Recherche und Hunderte Drucke benötigt“, so McKee. „Sie haben meinen ersten Drucker ersetzt, mir kostenlose Tanks und Harzkartuschen geschickt, standen jederzeit parat, um Probleme zu beheben, und ich konnte sogar mit Ihren Experten im weit entfernten Deutschland sprechen. Dafür möchte ich Ihnen einfach meinen Dank aussprechen“.

„Ich bin froh, dass ich mich für Ihr Unternehmen entschieden habe“, so McKee. „Bei der Recherche vor der Entscheidung für Formlabs ging es nicht nur um die Technologie, sondern ich suchte auch einen engagierten Partner mit Durchhaltevermögen. Ich kenne einige Labore, die keine so sorgfältige Betreuung mit ihren 3D-Druckern anbieten. Meine Erwartungen waren hoch und ich war mehrmals kurz davor, die Idee 3D-gedruckter Modelle ganz zu verwerfen. Aber Sie und Ihr Unternehmen sind mir stets zur Seite gestanden und haben meine hohen Ansprüche akzeptiert. Ihre Dental-Abteilung verfügt über eine Menge Wissen und ist trotzdem offen gegenüber Rückmeldungen.“

Die Vorteile des digitalen Workflows

„Die digitale Fertigung von Modellen hat bestimmte Vorteile, die ich nicht berücksichtigt habe“, so McKee. „Ich war zu sehr auf traditionelle Modellherstellung fixiert. Bei der traditionellen Modellherstellung hat man Modelle mit abnehmbaren Stümpfen und Pins und versieht diese Modelle mit einem Artikulator. Bei genauerer Betrachtung gibt es also eine Menge Fehlerquellen und Variablen, wie etwa eine geringfügige Bewegung der Pins. Vor allem bei mehreren Einheiten musste immer ein zweites massives Modell gegossen werden, um die proximalen Kontakte anzupassen.“

„Der Vorteil bei 3D-gedruckten Modellen liegt darin, dass man separate Stümpfe drucken kann, die wir wachsen oder die Krone daran anpassen können und einen dichten Kronenrand gewährleisten“, so McKee. „Gleichzeitig haben wir ein massives Modell gedruckt und die Kronenränder im CAD konsturiert. Diese Konturierung ist präzise, hinterlässt uns mehr Informationen über das Gewebe, und man kann ein Modell einartikulieren, das alle proximalen wie auch okklusalen Anpassungen ermöglicht. Es gibt derzeit keine Technik für eine derartige Konturierung mit Gipsmodellen, und das Ergebnis ist besser.“

Das Endergebnis: Einheitliche, präzise Modelle

„Endlich bekomme ich durchgehend und verlässlich hochwertige Drucke. Ich bin überzeugt, dass diese Modelle die Qualität unseres Zahnersatzes deutlich verbessern. Dadurch, dass die Kronenränder jetzt so präzise sind, haben wir bemerkt, dass unsere Fräse von Amann Girrbach gewartet und kalibriert werden musste, und haben einige Einstellungen angepasst. Bei unserer Arbeit mit Gipsmodellen ist das nicht aufgefallen. Unser Drucker für 3500 USD hat also von unserer Fräsmaschine für 60 000 USD begangene Fehler im Mikrometerbereich aufgezeigt.“

„In enger Zusammenarbeit mit unseren Ärzten war ich mehrmals bei der Einsetzung dabei und habe Blindversuche mit drei Versionen unserer Krone gestaltet: Eine, die an ein traditionelles analoges Modell angepasst war; eine, die gar nicht an ein Modell angepasst wurde; und eine, die an ein mit dem Form 3B von Formlabs gedrucktes 3D-Modell angepasst wurde“, so McKee. „Als Ergebnis dieses rigorosen Verfahrens kann ich mit Gewissheit sagen, dass die Anpassung unserer Kronen an diese Modelle den Ärzten Zeit bei der Einsetzung spart und auch im Vergleich zu Zahnersatz ohne Modell eine bessere Passung zum Kronenrand und den benachbarten Zahnflächen bietet. Qualität bedeutet in meiner Branche Toleranzen im Mikrometerbereich. Die 3D-Drucker von Formlabs und vor allem das Dental-Team haben mir gezeigt, dass sie den hohen Anforderungen der Zahnmedizin gerecht werden können.“

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