„Es ist einfach, innovativ, offen und robust.“
Dr. Rick Ferguson, DMD
Bereits im September 2024 gab Formlabs bekannt, dass Formlabs-3D-Drucker mit der Veröffentlichung des Open Material Mode (OMM) als offene Plattform nutzbar sind. OMM eröffnet erfahrenen Anwender*innen die Möglichkeit, mit validierten Drittanbieterharzen wie denen von Pac-Dent und Lucitone sowie mit jedem beliebigen, bei 405 nm härtenden Photopolymer-Kunstharz zu drucken. OMM ermöglicht Nutzern den Zugang zur Zuverlässigkeit und Technologie von Formlabs-3D-Druckern, aber mit dem Harz ihrer Wahl.
Was sind validierte Drittanbieterharze?
Um Harze zu validieren, führen die Hersteller alle nötigen Schritte durch, um sicherzustellen, dass mit einem definierten Arbeitsablauf die erforderlichen mechanischen Eigenschaften und Biokompatibilität erreicht werden. Hersteller mit validierten Materialien bieten die Fertigungsleitfäden einschließlich der Druckeinstellungen und Nachbearbeitungsschritte in ihren offiziellen Dokumenten zum Download an.
Hersteller testen und validieren ständig neue Harze, darunter Detax, Vita, Keystone und Graphy, und erweitern damit die Möglichkeiten des 3D-Drucks.
Kann man mit Harz drucken, das nicht vom Hersteller validiert wurde?
Ja, Sie können für jedes bei 405 nm härtende Harz ihre eigenen Einstellungen entwickeln. Der Anwender muss jedoch auch eine eigene Validierung durchführen, um mechanische Eigenschaften und Biokompatibilität zu gewährleisten. Informationen über die Einhaltung behördlicher Vorschriften im 3D-Druck in der Zahnmedizin finden Sie hier.
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Ganz gleich, ob Sie intern gefertigte Okklusionsschienen benötigen oder eine großangelegte Produktion von Modellen planen – wir sind für Sie da. Finden Sie gemeinsam mit einem zahnmedizinischen Expertentam die richtige Lösung für Ihr Unternehmen.
Dr. Ferguson: Direkt gedruckte Restaurationen mit Pac-Dent und Aligner
Seit 2016 druckt Dr. Rick Ferguson, DMD, Modelle für tiefgezogene Aligner mit dem Ecosystem von Formlabs, was, wie er sagt, „sehr effizient für uns war.“ Er schätzt das Ecosystem von Formlabs Dental wegen der Benutzerfreundlichkeit und der intuitiven Arbeitsabläufe, die es seinem Team leicht machen, mit minimalem Schulungsaufwand zu drucken. Aber er ist auch begeistert von dem Potential, Aligner direkt auf Form 4B zu drucken.
„Es müssen nicht mehr so oft Modelle gedruckt werden, und das ist eine der aufregendsten Sachen bei der Aligner-Therapie in der Praxis: die Möglichkeit, die Aligner direkt zu drucken.“
Dr. Rick Ferguson, DMD
OMM ermöglicht es Dr. Ferguson und seinem Team, die Geschwindigkeit, die Druckzuverlässigkeit und die Effizienz des Ecosystems von Formlabs auszunutzen und gleichzeitig das Material ihrer Wahl zu drucken.
In einem Fall benötigte ein Patient, der für Pac-Dent arbeitete, eine Ersatzprothese, da sein alter Zahnersatz zerbrochen war. Dr. Ferguson konnte den Patienten scannen, innerhalb von 30 Minuten eine Anwendung entwerfen und diese dann mit Rodin Titan Resin drucken, das von Pac-Dent für den Druck auf dem Form 4B mit OMM validiert ist. Dr. Ferguson sagt: „Das Design hat wahrscheinlich länger gedauert als der eigentliche Druck.“ Mit Form 4B und OMM konnte Dr. Ferguson dem Patienten noch am selben Tag eine Prothese bereitstellen.
Die Anwendung gedruckt in Pac-Dent auf Form 4B mit OMM. Fotos: Dr. Ferguson
Nach dem Druck wurde die Anwendung mit dem Rodin® Palette N2-Free Naturalizing Kit fertiggestellt. Fotos: Dr. Ferguson
„Wir sind mit dem Ecosystem von Formlabs sehr zufrieden – es ist immer noch einer der meistgenutzten Drucker in unserer Praxis, obwohl wir so ziemlich alle Drucker haben, die es gibt.“
Dr. Rick Ferguson, DMD
Dr. Ahmad Al-Hassiny: OMM ist eine aufregende Entwicklung
In einem Beitrag für das Institute of Digital Dentistry (IDD) schreibt Dr. Ahmad Al-Hassiny: „Die vielleicht aufregendste Entwicklung des Form 4B ist der kürzlich eingeführte offene Modus.“ Er fügt hinzu: „Ich habe mehrere Drittanbieterharze getestet, und die Ergebnisse waren, offen gesagt, beeindruckend, einschließlich Pac-Dent Titan für diejenigen, die Vollbogen-Restaurationen drucken wollen.“
Eine Vollbogenrestauration gedruckt in Pac-Dent Titan auf Form 4B mit OMM. Dies ist der Zustand direkt nach dem Druck, ohne Nachbearbeitung. Bild von iDD.
„Mit dem Open Material Mode ist man nicht mehr auf Formlabs-Kunstharze beschränkt. Das eröffnet wettbewerbsfähige Optionen von anderen Herstellern. Man kann anhand der spezifischen Anforderungen des Falls, der Kosten oder auch persönlicher Präferenz das gewünschte Material auswählen.“
Dr. Ahmad Al-Hassiny, Geschäftsführer, Institute of Digital Dentistry
Dr. Al-Hassiny hebt besonders die Validierung von zwei Drittanbieterharzen hervor: Pac-Dent und Lucitone. Dr. Al-Hassiny sagt: “Der Formlabs Form 4B entpuppt sich als Allrounder, der einen ausgezeichneten wirtschaftlichen Wert bietet, insbesondere jetzt mit seinen offenen Materialien.“
In einem Interview mit Dr. Luken de Arbeloa auf Quarterback Dentist sagt Dr. Al-Hassiny: „Da sie ihren Drucker geöffnet haben, können jetzt alle Resin-Hersteller mit ihnen arbeiten. Und das gibt Zahnärzten, die nach verschiedenen Indikationen suchen, mehr Auswahl.“ Er erklärt weiter: „Das ist deshalb so wichtig, weil wir jetzt in der Branche marktführende Resine haben. Es gibt Kunstharze, wegen derer sich die Leute für einen Drucker entscheiden, weil sie genau dieses Harz verwenden wollen.“
Dr. Al-Hassiny gibt aber auch zu bedenken, dass die Nachbearbeitung bei der Herstellung von Anwendungen, bei denen es sich um Medizinprodukte handelt, von entscheidender Bedeutung ist. „Man muss die Anweisungen des Herstellers befolgen. Es gibt einen Grund, warum es diese Anleitungen gibt.“ Eine Möglichkeit, diesen Arbeitsablauf zu optimieren, besteht darin, „einfach eine seriöse Nachhärtestation zu kaufen oder in ein System zu investieren, das über eine Komplettlösung verfügt, wie z. B. Formlabs usw. – also ein System, das einen Drucker, eine Waschstation und eine Nachhärtestation umfasst.“
Das Formlabs Dental Ecosystem mit Form 4B, Form Wash und Form Cure. Form 4BL, Form Wash L und Form Cure L sind für den großformatigen Druck mit hohem Durchsatz ebenfalls erhältlich.
Letztlich ermöglichen offene Drucker wie das Formlabs Dental Ecosystem es der Fachwelt, das optimale Kunstharz für eine bestimmte Anwendung zu verwenden, wobei vollständige Ecosystems das Drucken einfacher und intuitiver machen. Bei biokompatiblen Anwendungen ist es jedoch immer wichtig, die genauen Anleitungen des Herstellers zu beachten.
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Dr. Scherer: Am Rande einer Resin-Revolution
„Wenn Sie wie ich sind, lieben Sie gute, validierte Arbeitsabläufe. Aber manchmal sind in so einem 'ummauerten Garten' nicht die besten Materialien eingeschlossen. Hier kommt der offene Modus für den Form 4B ins Spiel.“
Dr. Michael Scherer, DMD, MS
Dr. Michael Scherer, DMD, MS, ist ein Enthusiast der digitalen Zahnmedizin und des 3D-Drucks. Er verwendet die 3D-Drucker von Formlabs, seit er den Form 1 als erschwinglichen 3D-Drucker für die Fertigung von Dentalmodellen eingeführt hat.
In den Anfängen des 3D-Drucks bestand die größte Einschränkung laut Dr. Scherer in biokompatiblen Materialien für intraorale Anwendungen. In den letzten Jahren habe sich die Welt des 3D-Drucks in der Zahnmedizin jedoch stark auf Materialien konzentriert. Dr. Scherer ergänt: „Es fühlt sich fast so an, als befänden wir uns in einer neuen Ära, einer Quasi-Revolution der zahnmedizinischen Materialien.“
Während validierte Workflows das Drucken von Modellen und Anwendungen erleichtern, können zahnmedizinische Fachleute dank der offenen Plattform aus dem gesamten Spektrum der verfügbaren Materialien auswählen und gleichzeitig die Schnelligkeit, Druckzuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit des Formlabs Ecosystems nutzen. Dr. Scherer sagt: „Die Möglichkeit, Harze wie Rodin Titan schnell auf dem Form 4B zu drucken, oft in weniger als 60-90 Minuten, eröffnet eine riesige Welt der Implantatherstellung.“
„Der Form 4B von Formlabs ist schnell und präzise, und mit dem Open Material Mode erreicht er nun das nächste Level. Wir können jetzt Materialien drucken, die sich bereits bewährt haben, wie Dentsply Lucitone Digital Print Denture™ System und Harze von Pac-Dent Rodin, und zwar auf einem Ecosystem, mit dem wir gern arbeiten.“
Dr. Michael Scherer, DMD, MS
Pac-Dent Rodin Titan und Dentsply Lucitone Digital Print Denture™ System sind zwei der Materialien, mit denen Dr. Scherer druckt. Rodin Titan ermöglicht es ihm, langfristige Restaurationen zeiteffizient auf dem Form 4B zu drucken, um mehr Implantate bereitzustellen, während das Dentsply Lucitone Digital Print Denture™ System Teil seines optimierten Arbeitsablaufs zur Prothesenherstellung ist.
Dr. Scherer verwendet das Lucitone Digital Print Denture™ System von Dentsply Sirona zum Drucken von Totalprothesen und LOCATOR-Überzahnprothesen. Foto: Dr. Scherer
Dr. Scherer druckt Rodin Titan von Pac-Dent auf dem Form 4B mit OMM und fertigt Vollbogen-Prothesen, sowohl für temporäre als auch langfristige Anwendungen. Foto: Dr. Scherer
Scherer zufolge eröffnet OMM die Möglichkeit, den Patient*innen eine großartige Ästhetik zu bieten und gleichzeitig die Kosten für die Fertigung im Vergleich zu herkömmlichen Methoden zu senken.
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Nutzen Sie unseren interaktiven Kapitalrendite-Rechner zur Berechnung Ihrer Zeit- und Kostenersparnis beim 3D-Druck mit einem dentalen 3D-Drucker von Formlabs.
Zugang zu den zahnmedizinischen Materialien, die Sie brauchen
Die Materialbibliothek von Formlabs Dental umfasst 15+ validierte Materialien. Mit validierten Einstellungen für die Druckeinrichtung, den Druck und die Nachbearbeitung ist das Drucken von Formlabs-Materialien auf dem Formlabs Dental Ecosystem intuitiv.
Durch das Öffnen des Ecosystems von Formlabs Dental können zahnmedizinische Fachleute ihren Patient*innen die optimalen Materialien für jede Indikation anbieten und dabei die Zuverlässigkeit, Benutzerfreundlichkeit und Technologie der Formlabs-Drucker nutzen.
Sind Sie bereit? Sehen Sie sich die Materialbibliothek von Formlabs Dental an oder erwerben Sie OMM. Wenden Sie sich an einen Vertriebspartner, um zu besprechen, welche Lösung für Ihr Unternehmen am besten geeignet ist, oder um in das Ecosystem von Formlabs Dental einzusteigen.