Wichtig
Zur vollen Gewährleistung der Konformität und Biokompatibilität erfordern Denture Base Resin V2 und Premium Teeth Resin einen eigenen Harztank, eine eigene Konstruktionsplattform, einen eigenen Form Wash oder ein eigenes Finish Kit.

Formlabs' Materialien für digitale Zahnprothesen bieten eine Methode, Totalprothesen mit 3D-Druck einfacher und kostengünstiger herzustellen. Mit unserem neuen, schlagfesten und biokompatiblen Kunstharz der Klasse II, Denture Base Resin, sowie Premium Teeth Resin, erstellen Sie zuverlässig präzise und langlebige Prothesen.
Die Schritte zur Herstellung einer digitalen Zahnprothese unterscheiden sich zwar vom traditionellen Laborverfahren, doch der Arbeitsablauf für Zahnärzt*innen und Patient*innen bleibt sehr ähnlich.
Dieser Anwendungsleitfaden führt Sie durch die wichtigsten Schritte vom digitalen Patientenscan bis zur fertigen 3D-gedruckten Prothese unter Verwendung der dentalen 3D-Drucker Form 4B oder Form 4BL und der Nachbearbeitungsgeräte von Formlabs.
Detaillierte Anweisungen finden Sie in der offiziellen Gebrauchsanweisung.

Formlabs' Materialien für digitale Zahnprothesen bieten eine Methode, Totalprothesen mit 3D-Druck einfacher und kostengünstiger herzustellen. Mit unserem neuen, schlagfesten und biokompatiblen Kunstharz der Klasse II, Denture Base Resin, sowie Premium Teeth Resin, erstellen Sie zuverlässig präzise und langlebige Prothesen.
Die Schritte zur Herstellung einer digitalen Zahnprothese unterscheiden sich zwar vom traditionellen Laborverfahren, doch der Arbeitsablauf für Zahnärzt*innen und Patient*innen bleibt sehr ähnlich.
Dieser Anwendungsleitfaden führt Sie durch die wichtigsten Schritte vom digitalen Patientenscan bis zur fertigen 3D-gedruckten Prothese unter Verwendung der dentalen 3D-Drucker Form 4B oder Form 4BL und der Nachbearbeitungsgeräte von Formlabs.
Detaillierte Anweisungen finden Sie in der offiziellen Gebrauchsanweisung.
Von der Zahnarztpraxis bereitgestellt
Eine endgültige funktionale Abformung der Schleimhäute der Kiefer.
Ein Bisswall mit allen notwendigen Informationen wie Lippenlinie, Mittellinie, Eckzahnposition und Okklusalebene.
Rezept mit gewünschter Zahnform, -farbe und anderen klinischen Erwägungen.
Von Formlabs hergestellt
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3D-Drucker |
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Harztank für jedes Harz |
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Mischer für jedes Harz |
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Plattform |
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Kunstharz |
Formlabs' Denture Base Resin V2 und Premium Teeth Resin |
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Waschstation |
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Nachhärtestation |
Form Cure oder Form Cure V2 |
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Produkte von Drittanbietern
Ein zahntechnnisches Handstück und Werkzeuge für PMMA
Tragbares UV-Lichthärtungsgerät (zwischen 365 nm und 405 nm)
Optional:
Dampfreiniger
Ultraschallbad
Silikonzange
Bimsstein und Poliermittel
Bond-Kit von Drittanbietern
Sandstrahlmittel
Von Formlabs entwickelt
Neueste Version von PreForm Dental und Drucker-Firmware
Von Drittanbietern entwickelt
Designsoftware für digitalen Zahnersatz
Dies kann Folgendes beinhalten:
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Vollerwerbliches CAD |
CAD mit Pro-Fall-Berechnung |
Design-Dienstleister |
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1. Scan und Design
1.1. Scan
Die Designsoftware für digitalen Zahnersatz erfordert ein digitalisiertes Modell oder einen Intraoralscan der Oralanatomie des Patienten, um die herausnehmbare Zahnprothese zu entwerfen.
Scannen Sie mit einem Desktop-Laborscanner das vollständig artikulierte gegossene oder gedruckte Modell und den Bisswall aus Wachs. Dies ist die Methode, die sich zur Erstellung der digitalen Datei für zahnlose Patienten am besten bewährt hat.
Um die Bissgenaugikeit zu optimieren, verwenden Sie einen Desktopscanner, der den Biss des vollständig artikulierten Modells scannen kann, ohne dass dieses demontiert werden muss.
Alternativ kann auch eine intraorale digitale Abformung verwendet werden. Dies verhindert eine Kompression des Weichgewebes während der Abformung, erschwert aber die Erkennung der Grenzen zwischen beweglichem und festem Weichgewebe für eine voll funktionsfähige Prothese.
1.2. Design

Designsoftware für digitalen Zahnersatz
Passen Sie den Arbeitsprozess an die von Ihnen verwendete Software an.
Installieren Sie die von Formlabs bereitgestellten Materialbibliotheken:
> Laden Sie unsere 3Shape Materialbibliothek herunter (DME).
> Installieren Sie die exocad-Materialbibliothek mit exocad dentalshare.
Beachten Sie beim Design der Prothese die folgenden Tipps.
Allgemeine Designempfehlungen:
Dicke der Basis: > 2,0 mm (für die Politur einen Puffer von 0,1–0,2 mm hinzufügen). Eine dickere Basis sorgt für eine festere 3D-gedruckte Zahnprothese.
Retentionselemente, die beim Einsetzen eine hohe Durchbiegung erfordern (wie z. B. traditionelle C-Klammern), können zu einem vorzeitigen Bruch führen und sollten nicht mit Denture Base Resin V2 gedruckt werden.
Es wird empfohlen, die Bohrkompensation zu deaktivieren, da sie für den 3D-Druck nicht relevant ist und die Passung der Prothesenbasis beeinträchtigen kann.
Die Bibliotheken von Formlabs beinhalten eine vordefinierte Kopplungseinstellung. Wenn Sie eine andere Software als exocad oder 3Shape verwenden, stellen Sie den Versatz zwischen der Basis und den Zähnen auf 0,1 mm oder weniger ein, um einen korrekten Klebespalt zu gewährleisten.
Denture Base Resin V2 ist lichtdurchlässiger als herkömmliches PMMA. Daher sollten idealerweise Zahnbibliotheken ohne Wurzeln oder mit nur kurzen Wurzelabschnitten verwendet werden, oder die Wurzel sollte in CAD nachbearbeitet werden, wenn die Software dies zulässt. Dies trägt zu einem natürlich aussehenden Ergebnis bei.
Wenn Sie vorgefertigte Zähne verwenden möchten, sollten Sie Optionen auswählen, die für digitale Arbeitsabläufe vorgesehen sind, wie z. B. VITA VIONIC VIGO, Dentsply Sirona IPN 3D oder Kulzer Artic Digital. Diese Zähne weisen einen deutlich reduzierten Wurzelabschnitt auf, was die Ästhetik in Verbindung mit unserem halb-lichtdurchlässigen Basismaterial verbessert und den Bedarf an basalen Anpassungen minimiert.
2. STL-Datei
Totalprothesenzahn- oder CAD-Bibliotheken spielen eine wichtige Rolle bei der Fertigung von digitalem Zahnersatz. Die Kompatibilität der Bibliotheken ist je nach Software unterschiedlich. So schränken einige offene Bibliotheken die Ergebnisse ein, während andere Bibliotheken die Prothesenzähne nur verblockt, aber nicht einzeln generieren.
3Shape
> Öffnen Sie das Download Center in der 3Shape Dental Manager Bedienfläche, um neue Bibliotheken herunterzuladen. In der Dokumentation von 3Shape finden Sie weitere Informationen.
exocad
> Installieren Sie die Zahnbibliotheken gemäß der Anleitung für exocad dentalshare.
Hinweis
Die Verfügbarkeit und der Output von Totalprothesenzahn-Bibliotheken wird sich voraussichtlich mit der Branche weiterentwickeln. Befolgen Sie die Richtlinien des Herstellers Ihrer Designsoftware für digitalen Zahnersatz, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.
3. Vorbereitung für den Druck
3.1 Import der Dateien in PreForm
Exportieren Sie die STL-Dateien aus der Designsoftware für digitalen Zahnersatz und importieren Sie sie in PreForm Dental, um sie für den Druck vorzubereiten. Sie müssen Ihre Dateien im Arbeitsbereich PreForm Dental möglicherweise manuell einrichten. Um den Dental-Arbeitsbereich auszuwählen, gehen Sie zum Dropdown-Menü View (Ansicht) und wählen Sie Choose Workspace (Arbeitsbereich wählen).
Wählen Sie das Material für den Druck aus: Premium Teeth Resin oder Denture Base Resin V2.
Hinweis
Verwenden Sie für optimale Ergebnisse stets die neueste Version von PreForm und der Drucker-Firmware.
3.2 Ausrichtung und Stützstrukturen
Hinweis
Die richtige Modellausrichtung ist entscheidend für die Genauigkeit und reduziert die Nachbearbeitung nach dem Druck.
Prothesenbasis
Ausrichtung:
Sie können in jedem beliebigen Winkel drucken, aber die Passung kann bei Winkeleinstellungen von mehr als 70 Grad suboptimal sein. Ein Winkel von 60 Grad wird empfohlen, da er zu einer hervorragenden Genauigkeit führt und gleichzeitig den Bauraum sehr platzsparend nutzt. Der anteriore bukkale Bereich kann zu oder weg von der Plattform weisen. Wir empfehlen, die Stützstrukturen auf der Intagliofläche der Prothesenbasis zu platzieren.

Um Stützstrukturen automatisch zu generieren, stellen Sie im Menü Supports (Stützen) sicher, dass Auto-Placement (Automatische Platzierung) ausgewählt ist, und klicken Sie auf Auto-Generate All (Alle automatisch generieren).

Wenn Stützstrukturen an unerwünschten Stellen erscheinen – insbesondere, wenn sie anatomische Merkmale beeinträchtigen oder die Nachbearbeitung erschweren –, kehren Sie zum Menü Supports (Stützen) zurück und wählen Sie Manual Placement (Manuelle Platzierung) aus, um die Stützstrukturen zu ändern. Wechseln Sie zur Ansicht „Nur Berührungspunkte anzeigen“ für eine bessere Sichtbarkeit. Wenn Sie direkt auf einen bestehenden Berührungspunkt klicken, wird dieser entfernt.

PreForm warnt Sie, wenn Ihr Modell nicht ausreichend gestützt ist und für einen erfolgreichen Druck zusätzliche Stützstrukturen erforderlich sind.

Hinweis
Für beste Ergebnisse konzentrieren Sie die Stützstrukturen auf den Rand der Prothese. Es verursacht weniger Aufwand, Stützstrukturen aus diesen Bereichen zu entfernen, und Bereiche mit kritischen Details bleiben so frei von Stützstrukturen. Entfernen Sie nach Möglichkeit Stützberührungspunkte aus den Zahnvertiefungen oder vom Kronenrand, um den Nachbearbeitungsaufwand zu reduzieren. Bei Bedarf können auch bogenübergreifende Stege verwendet werden.


Premium Teeth Resin

Ausrichtung:
Positionieren Sie den Zahnbogen in einem Winkel von etwa 0–30° zur Konstruktionsplattform. Die Okklusionsfläche der Zähne kann der Konstruktionsplattform zugewandt oder von ihr abgewandt sein, je nach präferiertem Fertigstellungsverfahren für das Teil.
Stützstrukturen:
Um Stützstrukturen automatisch zu generieren, stellen Sie im Menü Supports (Stützen) sicher, dass Auto-Placement (Automatische Platzierung) ausgewählt ist, und klicken Sie auf Auto-Generate (Automatisch generieren). Wenn Stützstrukturen an unerwünschten Stellen erscheinen – insbesondere, wenn sie anatomische Merkmale beeinträchtigen oder die Nachbearbeitung erschweren –, kehren Sie zum Menü Supports (Stützen) zurück und wählen Sie Manual Placement (Manuelle Platzierung) aus, um die Stützstrukturen zu ändern.
4. Druck
Schütteln Sie die Harzkartusche vor der Anwendung gründlich. Bereiten Sie den 3D-Drucker vor, indem Sie den Harztank, die Harzkartusche und die Konstruktionsplattform in den Drucker einsetzen. Senden Sie den Druckauftrag aus PreForm an den Drucker und beginnen Sie mit dem Druck.

Wichtig
Zur vollen Gewährleistung der Konformität und Biokompatibilität erfordern Denture Base Resin V2 und Premium Teeth Resin einen eigenen Harztank, eine eigene Konstruktionsplattform, einen eigenen Form Wash oder ein eigenes Finish Kit.
5. Nachbearbeitung
Hinweis
Tragen Sie bei der Handhabung ungehärteter Kunstharze und Teile immer Handschuhe.
Beachten Sie die Anleitung zur Nachbearbeitung in unserer Gebrauchsanweisung für Premium Teeth Resin und Denture Base Resin.
5.1 Waschen
Die Teile können vor dem Waschen vom Druckbett entfernt werden, oder alternativ direkt auf dem Druckbett im Form Wash gewaschen werden, je nachdem, was am besten zu Ihrem Arbeitsablauf passt.
Um ungehärtetes oder überschüssiges Harz zu entfernen, beachten Sie die Anleitung in der Gebrauchsanweisung oder dem Fertigungsleitfaden.
Wichtig
Um eine Querkontamination zu vermeiden, dürfen nicht biokompatible Harze nicht in derselben Waschstation gereinigt werden.
Die Waschzeiten für Formlabs-Kunstharze finden Sie übersichtlich auf dieser Seite.
Wenn die Teile nach dem Waschen nicht sauber erscheinen, verwenden Sie eine weiche Bürste und Isopropylalkohol in einer Sprühflasche, um die Prothese von Rückständen zu befreien, und ersetzen Sie das Lösungsmittel im Waschbehälter.
Lassen Sie die Teile nicht länger als nötig in Isopropylalkohol liegen.
Die Teile können mit oder ohne Stützstrukturen gewaschen werden, aber das Waschen ohne Stützstrukturen ermöglicht eine optimale Entfernung von Harzresten. Wenn Teile mit Stützstrukturen nachbearbeitet werden, ist es wichtig, dass alle Harzrückstände vom Teil entfernt werden.
Lassen Sie die Teile nach dem Waschen 30 Minuten an der Luft trocknen oder entfernen Sie mit Druckluft den Alkohol von der Oberfläche der Teile und lassen Sie sie an der Luft trocknen.
Hinweis
Vollständiges Trocknen ist notwendig, um mögliche ästhetische Probleme durch Aufhellung zu vermeiden.
5.2 Entfernen von Stützstrukturen
Entfernen Sie Rafts und Stützstrukturen von der Basis und den Zähnen, sobald die Teile vollständig gewaschen und getrocknet sind. Erwägen Sie den Einsatz eines zahntechnischen Handstücks mit niedriger Drehzahl, einer Schneidscheibe und einer universalen Silikon-Polierscheibe, um Zeit zu sparen.

Hinweis
Die Stützstrukturen können auch nach dem Nachhärten und dem Zusammenbau entfernt werden.
6. Nachhärtung und Zusammenbau
Bitte beachten Sie, dass es je nach Materialwahl und bevorzugtem Zusammenbau mehrere mögliche Arbeitsabläufe gibt. Eine vollständige Anleitung finden Sie im Fertigungsleitfaden.
6.1 Zusammenbau der Prothese mit Formlabs Denture Base Resin V2 als Bindemittel mit Formlabs Premium Teeth Resin
6.1.1 Zusammenbau der Prothese
Stellen Sie sicher, dass die Teile vollständig trocken und frei von IPA sind.
Setzen Sie die Zähne in die Totalprothesenbasis ein, um die Passung zu testen. Wenn die Passung irgendwie behindert wird, schneiden Sie die Zähne und die Basis nach Bedarf mit einem Handstück zu.
Sobald Ihr Zahnbogen reibungslos in die Vertiefungen auf der 3D-gedruckten Basis passt, können die beiden Teile zusammengesetzt werden. Bereiten Sie die Prothesenbasis vor, indem Sie in jeder Vertiefung eine kleine Menge flüssiges Denture Base Resin V2 auf die nicht nachgehärtete Prothese auftragen.

Entfernen Sie überschüssiges flüssiges Kunstharz mit einer Bürste und/oder einem fusselfreien Tuch.

Härten Sie die interproximalen Räume zwischen den Zähnen mit einer UV-Lampe für 5–10 Sekunden oder nach Bedarf. Alle firmeninternen Tests bei Formlabs wurden mit einer UV-Lampe mit 405 nm durchgeführt, aber auch jede andere Lichtquelle zwischen 365 nm und 405 nm kann verwendet werden.
6.1.2 Nachhärtung
Legen Sie die gedruckten Teile mit der Okklusalfläche nach oben in eine Formlabs-Nachhärtungseinheit, wählen Sie Denture Base Resin V2 und härten Sie sie für die erforderliche Zeit nach. Beim Form Cure V2 oder Form Cure L V2 erfolgt ein 15-minütiges Vorheizen auf 80 °C, gefolgt von einer 5-minütigen Nachhärtung bei 80 °C. Die vollständigen Anweisungen zum Nachhärten finden Sie im Fertigungsleitfaden.
Lassen Sie das Nachhärtegerät zwischen den Nachhärtezyklen auf Raumtemperatur abkühlen.

6.2 Zusammenbau der Prothese mit einem Bondingsystem eines Drittanbieters mit Formlabs Premium Teeth Resin, gefrästen Zähnen, Konfektionszähnen oder anderen 3D-gedruckten Zähnen
6.2.1 Alle gedruckten Teile separat nachhärten
6.2.1.1 Prothesenbasis
Stellen Sie sicher, dass die Teile für die Prothesenbasis vollständig trocken und frei von IPA sind.
Legen Sie die Teile in eine Formlabs-Nachhärtungseinheit, wählen Sie Denture Base Resin V2 und härten Sie sie für die erforderliche Zeit nach. Beim Form Cure V2 oder Form Cure L V2 erfolgt ein 15-minütiges Vorheizen auf 80 °C, gefolgt von einer 5-minütigen Nachhärtung bei 80 °C.Die vollständigen Anweisungen zum Nachhärten finden Sie im Fertigungsleitfaden.
Lassen Sie das Nachhärtegerät zwischen den Nachhärtezyklen auf Raumtemperatur abkühlen.
6.2.1.2 Formlabs Premium Teeth Resin (falls verwendet)
Stellen Sie sicher, dass die Teile aus Premium Teeth Resin vollständig trocken und frei von IPA sind.
Legen Sie die Teile in eine von Formlabs validierte Nachhärteeinheit, wählen Sie Premium Teeth Resin aus und härten Sie die Teile für die erforderliche Zeit nach. Im Form Cure V2 oder Form Cure L V2 beträgt die Nachhärtezeit 5 Minuten bei 80 °C.Die vollständigen Nachhärteanweisungen finden Sie im Fertigungsleitfaden für Premium Teeth Resin.
Lassen Sie das Nachhärtegerät zwischen den Nachhärtezyklen auf Raumtemperatur abkühlen.
6.2.1.3 Andere 3D-gedruckte Zähne (falls verwendet)
Befolgen Sie die Herstelleranweisungen.
6.2.2 Zusammenbau der Prothese
Sobald alle Teile vollständig nachgehärtet und abgekühlt sind, setzen Sie die Zähne in die Prothesenbasis ein, um die Passform zu testen. Wenn die Passung irgendwie behindert wird, schneiden Sie die Zähne und die Basis nach Bedarf mit einem Handstück zu.
Sobald Ihr Zahnbogen reibungslos in die Vertiefungen auf der 3D-gedruckten Basis passt, können die beiden Teile zusammengesetzt werden.
Um die Prothesenbasis sicher mit den Zähnen zu verbinden, empfehlen wir für optimale Ergebnisse die Verwendung eines selbstpolymerisierenden, lückenfüllenden Bonders in zahnmedizinischer Qualität. Formlabs hat das Ivoclar Ivotion Bond Kit getestet, doch auch jedes ähnliche Produkt, das für das Bonding von PMMA mit Kompositmaterialien konzipiert ist, eignet sich. Selbsthärtende Systeme sind gegenüber UV-härtenden Optionen vorzuziehen, um zu verhindern, dass die Druckteile zusätzlichem UV-Licht ausgesetzt werden. Um ein ordnungsgemäßes Bonding zu gewährleisten, rauen Sie die Verbindungsflächen (sowohl Prothesenbasis als auch Zähne) durch Sandstrahlen oder mit einem Hartmetallbohrer auf. Bitte beachten Sie die Gebrauchsanweisung des Herstellers.
7. Fertigstellung
Nach dem Zusammensetzen können 3D-gedruckte Prothesen mit herkömmlichen Methoden vorpoliert und poliert werden. Für eine optimale Effizienz empfehlen wir, falls vorhanden, den Einsatz einer Drehmaschine mit mittelfeinem Bimsstein und einem PMMA-Poliermittel für Hochglanz. Obwohl eine herkömmliche Politur die beste Oberflächenbeschaffenheit liefert, kann alternativ auch ein lichthärtender Lack in zahnmedizinischer Qualität verwendet werden, wie Kulzer Palaseal© oder GC Optiglaze©.
Wichtige Anmerkung
Das Polieren ist erforderlich, um etwaige Rückstände von Kunstharz oder Bindemittel von der Oberfläche zu entfernen. Das Polieren hilft auch, ein Aufhellen der Prothesenbasis zu vermeiden und ein hochwertiges ästhetisches Erscheinungsbild zu erhalten. Unpolierte Oberflächen können im Mund oder bei längerer Einwirkung von Wasser oder anderen Flüssigkeiten weiß werden.

Nachdem Sie sich vergewissert haben, dass das Ergebnis Ihren Erwartungen entspricht, reinigen Sie die Prothese mit milder Seife und Wasser und spülen Sie sie gründlich ab. Bei Bedarf kann eine weiche Bürste oder ein Ultraschallbad verwendet werden. Danach ist Ihre Prothese bereit für die Übergabe.
Herzlichen Glückwunsch! Sie haben erfolgreich eine ästhetische und natürlich aussehende Prothese erstellt.

8. Reparatur und Unterfütterung
Mit den Kunstharzen von Formlabs hergestellte Prothesen sind vollständig reparierbar und unterfütterbar. Die vollständigen Anweisungen finden Sie im Fertigungsleitfaden.
Hinweis
Um die maximale Haftfestigkeit für Reparatur und Unterfütterung zu erreichen, verwenden Sie Unterfütterungs-/Reparaturmittel, die mit PMMA/Kunstharz kompatibel sind. Es ist sehr wichtig, die Oberfläche des Teils bis zu den Rändern gründlich mit einem Hartmetallfräser oder Sandstrahlmittel aufzurauen, um eine ausreichende Haftung zu gewährleisten. Die Verwendung eines „Universal-“ oder „Mehrzweck"-Primers kann die Haftung verbessern.
8.1 Oberflächenreparatur
Stellen Sie sicher, dass das Teil desinfiziert und trocken ist, bevor Sie mit der Reparatur beginnen.
Rauen Sie die gesamte Reparaturfläche mit einem Hartmetallfräser und/oder Sandstrahlmittel auf. Ein Universal-/Mehrzweck-Primer eines Drittanbieters kann zur Unterstützung der Verklebung verwendet werden. Befolgen Sie die Herstelleranweisungen.
Tragen Sie Denture Base Resin V2 mit einem Pinsel auf die Reparaturstelle auf und lassen Sie das Material fließen, um Blasen zu vermeiden. Fixieren Sie die Reparatur durch Anpolymerisieren mit einer UV-Lampe. Alle firmeninternen Tests bei Formlabs wurden mit einer UV-Lampe mit 405 nm durchgeführt, aber auch jede andere Lichtquelle zwischen 365 nm und 405 nm kann verwendet werden.
Fügen Sie bei Bedarf weiteres Denture Base Resin V2 hinzu und polymerisieren Sie es mit einer UV-Lampe an. Wiederholen Sie diesen Schritt, bis die gewünschte Dicke erreicht ist. Es kann vorteilhaft sein, die Reparaturfläche zu überbauen, da beim Nachbearbeiten und Polieren Material entfernt wird.
Legen Sie die Teile in eine Formlabs-Nachhärtungseinheit, wählen Sie Denture Base Resin V2 und härten Sie sie für die erforderliche Zeit nach. Beim Form Cure V2 oder Form Cure L V2 erfolgt ein 15-minütiges Vorheizen auf 80 °C, gefolgt von einer 5-minütigen Nachhärtung bei 80 °C. Die vollständigen Anweisungen zum Nachhärten finden Sie im Fertigungsleitfaden.
Lassen Sie das Nachhärtegerät zwischen den Nachhärtezyklen auf Raumtemperatur abkühlen.
Bearbeiten und polieren Sie die reparierte Stelle, um Oberflächenrückstände zu entfernen und Tragekomfort zu gewährleisten. Befolgen Sie hierfür die Anweisungen in Abschnitt 7.
Hinweis
Die zusätzliche Belichtung einer bereits nachgehärteten Anwendung mit UV-Licht zu Reparaturzwecken führt wahrscheinlich zu einer Verdunkelung der Zähne. Für Biokompatibilität, mechanische Integrität und Patientensicherheit ist eine vollständige Nachhärtung des Harzes nach der Reparatur erforderlich. Wiederholte Reparaturen sollten nach Möglichkeit vermieden werden.
8.2 Reparatur von Frakturen
Stellen Sie sicher, dass das Teil desinfiziert und trocken ist, bevor Sie mit der Reparatur beginnen.
Befestigen Sie die Bruchstücke der Prothese mit Klebewachs oder Kleber.
Fertigen Sie ein Modell mit einem geeigneten Dentalgips.
Nachdem die Prothese vom Modell entfernt wurde, kann das Wachs mit mildem Dampfstrahlen oder warmem (nicht heißem) Seifenwasser entfernt werden.
Bereiten Sie die Fraktur für die Reparatur vor, indem Sie die Reparaturfläche mit einem Hartmetallbohrer und/oder Sandstrahlmittel aufrauen. Es ist wichtig, dass eine ausreichende Oberfläche für das Reparaturmaterial vorhanden ist, um eine starke Verbindung mit der Prothese herzustellen. Ein Universal-/Mehrzweck-Primer eines Drittanbieters kann zur Unterstützung der Verklebung verwendet werden. Befolgen Sie die Herstelleranweisungen.
Vor dem Einsetzen der vorbereiteten Prothesenteile in das Modell kann ein Trennmittel eines Drittanbieters auf das Modell aufgetragen werden, um das Entfernen der Prothese nach der Reparatur zu erleichtern. Befestigen Sie die Prothese mit Klebewachs auf dem Modell und achten Sie darauf, den Reparaturbereich frei von Wachs oder anderen Verunreinigungen zu halten. Tragen Sie Denture Base Resin V2 mit einem Pinsel auf die Reparaturstelle auf und lassen Sie das Material fließen, um Blasen zu vermeiden. Fixieren Sie die Reparatur durch Anpolymerisieren.
Fügen Sie bei Bedarf weiteres Denture Base Resin V2 hinzu und polymerisieren Sie es mit einer UV-Lampe an. Wiederholen Sie diesen Schritt, bis die gewünschte Dicke erreicht ist. Es kann vorteilhaft sein, die Reparaturfläche zu überbauen, da beim Nachbearbeiten und Polieren Material entfernt wird.
Entfernen Sie ggf. überschüssiges Klebewachs manuell. Legen Sie die Teile in eine Formlabs-Nachhärtungseinheit, wählen Sie Denture Base Resin V2 und härten Sie sie für die erforderliche Zeit nach. Beim Form Cure V2 oder Form Cure L V2 erfolgt ein 15-minütiges Vorheizen auf 80 °C, gefolgt von einer 5-minütigen Nachhärtung bei 80 °C. Die vollständigen Anweisungen zum Nachhärten finden Sie im Fertigungsleitfaden.
Lassen Sie das Nachhärtegerät zwischen den Nachhärtezyklen auf Raumtemperatur abkühlen.
Bearbeiten und polieren Sie die reparierte Stelle, um Oberflächenrückstände zu entfernen und Tragekomfort zu gewährleisten. Befolgen Sie hierfür die Anweisungen in Abschnitt 7.
Hinweis
Die zusätzliche Belichtung einer bereits nachgehärteten Anwendung mit UV-Licht zu Reparaturzwecken führt wahrscheinlich zu einer Verdunkelung der Zähne. Für Biokompatibilität, mechanische Integrität und Patientensicherheit ist eine vollständige Nachhärtung des Harzes nach der Reparatur erforderlich. Wiederholte Reparaturen sollten nach Möglichkeit vermieden werden.
8.3 Zahnersatz
Stellen Sie sicher, dass das Teil desinfiziert und trocken ist, bevor Sie mit der Reparatur beginnen.
Sollte Zahnersatzmaterial in der Vertiefung verbleiben, entfernen Sie es durch Schleifen mit einem Fräser.
Bereiten Sie die Prothese für die Aufnahme der Ersatzzähne vor, indem Sie die Reparaturfläche auf der Prothesenbasis mit einem Hartmetallbohrer und/oder Sandstrahlmittel aufrauen.
Verwenden Sie bei Bedarf Klebewachs, um den/die neuen Zahn/Zähne zu positionieren. Wachs kann mit mildem Dampf oder warmem (nicht heißem) Seifenwasser entfernt werden.
Da bei wiederholter UV-Belichtung eine Zahnverfärbung auftreten kann, empfehlen wir für optimale Ergebnisse die Verwendung eines dentalen, selbsthärtenden, spaltfüllenden Bonders. Formlabs hat das Ivoclar Ivotion Bond Kit getestet, doch auch jedes ähnliche Produkt, das für das Bonding von PMMA mit Kompositmaterialien konzipiert ist, eignet sich. Bitte befolgen Sie die Gebrauchsanweisung des Herstellers, um neue Zähne an der Prothesenbasis zu befestigen.
Bearbeiten und polieren Sie die reparierte Stelle, um Oberflächenrückstände zu entfernen und Tragekomfort zu gewährleisten. Befolgen Sie hierfür die Anweisungen in Abschnitt 7.
8.4 Harte und weiche Unterfütterung
Mit Denture Base Resin V2 können harte und weiche Unterfütterungen verwendet werden, die mit PMMA/Kunstharz kompatibel sind.
Bereiten Sie die Oberfläche für die Unterfütterung vor. Um die maximale Haftung des Unterfütterungsmaterials auf der Prothesenbasis zu erreichen, ist es sehr wichtig, die Oberfläche des Teils bis zu den Rändern mit einem groben Hartmetallfräser gründlich aufzurauen.

Die Verwendung eines „Universal-“ oder „Mehrzweck"-Primers kann die Haftung verbessern. Beachten Sie die Gebrauchsanweisung des Herstellers.

Formlabs hat die folgenden Unterfütterungsmaterialien getestet:
GC Reline Chairside Hard Denture Liner
GC Reline II Soft

Formlabs hat die oben genannten Unterfütterungsmaterialien getestet, doch auch alle ähnlichen Produkte, die für die Verbindung mit PMMA/Kunstharz entwickelt wurden, sind geeignet. Bitte beachten Sie die Gebrauchsanweisung des Herstellers.